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Meine Funktion als Inklusionsbotschafter

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Inklusion- Einsparideen von Bund, Ländern und Kommunen

Ein internes Papier mit Einsparideen von Bund, Ländern und Kommunen hat unter Alleinerziehenden und Eltern, die ihre Kinder pflegen, heftige Kritik ausgelöst. Kinder großzuziehen ist ohnehin fordernd und noch einmal mehr, wenn man allein verantwortlich ist oder ein Kind mit Behinderung hat. Genau deshalb lösen aktuelle Sparüberlegungen bei vielen Eltern große Unruhe aus. Offiziell heißt es zwar, es sei noch nichts beschlossen. Aber die Diskussionen sind real, und die möglichen Folgen spürbar. Ich wurde von einer Mutter angeschrieben mit folgendem Inhalt: „Mein Alltag ist jetzt schon dicht getaktet, Lieferungen mit medizinischem Material, Abstimmungen mit Schulbegleitungen, organisatorische Daueraufgaben. Dazwischen versuche ich, einfach Mutter zu sein, gemeinsam spielen, lachen, für mein Kind da sein. Mein Kind hat einen hohen Pflegebedarf, vieles im Alltag ist nicht selbstverständlich.“ Als vor kurzem ein Papier mit Sparideen veröffentlicht wurde, ging ein Ruck durch viele Famil...
  ©Bild KI generiert P.S. Zur aktuellen Pflegesituation aus meiner Sicht, untermauert durch ausführliche Gespräche mit sieben Pflegekräften Die Pflegekräfte sehen täglich hautnah, was passiert: Menschen werden zu spät versorgt Menschen leiden Menschen sterben Sie sagen das sie eine Pflege erleben, die unter einem Druck steht, der längst nicht mehr tragbar ist und was viele nicht sehen, Pflegekräfte fehlen nicht einfach, sie haben das System verlassen. Und jeden Tag überlegen weitere Pflegekräfte, ob sie gehen sollen. Für uns ist klar: „Unser Gesundheitssystem steht kurz vor dem Kollaps.“ Genau dort, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird, auf Normalstationen, in Altenheimen- Pflegeheimen, in Praxen und in der häuslichen Pflege, fehlt es an Zeit, an Personal und an echten Perspektiven. Pflege braucht dringend Zeit und Menschen, die bleiben wollen, Pflegekräfte wachsen nicht an Bäumen. Sie kommen nur zurück oder bleiben wenn Pflege wieder ein Beruf wird, den man lang...
Als Inklusionsbotschafter bin ich für Sie da! Als ehrenamtlicher Inklusionsbotschafter, ernannt im Rahmen eines Modellprojekts der ISL im Jahr 2015 gemeinsam mit der Aktion Mensch,  verstehe ich mich als Brückenbauer und Interessenvertreter. Mein Ziel ist es, dazu beizutragen, dass alle Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.  Dabei richte ich mich nicht ausschließlich an Menschen mit Behinderung, auch wenn sie häufig im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen. Vielmehr sehe ich Inklusion als ein gesamtgesellschaftliches Prinzip, das uns alle betrifft, also kann ich von jeder oder jedem angesprochen werden. Inklusion bedeutet für mich, dass alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Behinderung, Geschlecht oder anderen Merkmalen, von Anfang an die gleichen Chancen auf Teilhabe haben. Barrieren abbauen: Ich engagiere mich dafür, Hindernisse in den Köpfen und im Alltag abzubauen. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft.  Selbstver...
  Als ehrenamtlicher Inklusionsbotschafter setze ich mich mit großem Engagement für die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ein.  Mein Anliegen ist es, Inklusion nicht nur als theoretisches Konzept zu verstehen, sondern sie im Alltag für alle Menschen spürbar und erlebbar zu machen. Ich kümmere mich um die vielfältigen Belange von Menschen mit Behinderung, von älteren Menschen sowie auch von gesunden Menschen, also von uns allen.  Denn Inklusion betrifft die gesamte Gesellschaft.  Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens auf Unterstützung angewiesen sein, und genau hier setze ich an, mit Verständnis, Einsatzbereitschaft und einem offenen Ohr für individuelle Anliegen. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Nachbarschaftshilfe.  Ich bin davon überzeugt, dass ein solidarisches Miteinander im direkten Umfeld beginnt.  Ob kleine Hilfestellungen im Alltag oder umfangreichere Unterstützung, ich stehe Menschen zur Seite...

Was ist ein ehrenamtlicher Inklusionsbotschafter

  Ein ehrenamtlicher Inklusionsbotschafter ist weit mehr als nur eine Ansprechperson für Menschen mit Behinderung.  Er steht für eine Haltung E , die unsere gesamte Gesellschaft betrifft.  Inklusion bedeutet nicht, einzelne Gruppen zu unterstützen, sondern ein Miteinander zu schaffen, in dem sich jeder Mensch gesehen, respektiert und willkommen fühlt. Ein Inklusionsbotschafter baut Brücken, zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten, Kulturen und Generationen.  Er hört zu, klärt auf, macht aufmerksam und setzt sich dafür ein, Barrieren im Denken und im Alltag abzubauen. Dabei geht es nicht nur um sichtbare Einschränkungen.  Auch Menschen mit unsichtbaren Herausforderungen, ältere Menschen, Kinder, Familien oder Menschen in schwierigen Lebenssituationen profitieren von einer inklusiven Haltung. Ein Inklusionsbotschafter erinnert uns daran, dass jeder Mensch Unterstützung brauchen kann – manchmal dauerhaft, manchmal nur...